Stiftung 2° wird zur Stiftung KlimaWirtschaft

Klimaneutralität erfordert nicht weniger als eine grundlegende Transformation nahezu aller gesellschaftlichen Bereiche. Die Herausforderungen für Wirtschaft und Industrie, die dies unter den Bedingungen globaler Wettbewerbsfähigkeit umsetzen müssen, sind enorm. Damit die Klimaziele von Paris eingehalten werden können, ist nicht weniger als eine industrielle Revolution erforderlich, die in weniger als 25 Jahren global und erfolgreich umgesetzt werden muss. 

Mit der Umbenennung in Stiftung KlimaWirtschaft wollen wir ein deutliches Signal senden, dass die Debatten über Ziele und Ambitionen beendet sind. Wir müssen heute mit der Umsetzung beginnen. Die Stiftung KlimaWirtschaft will ein Treiber in der Transformation zur Klimaneutralität sein. Und unsere Förderunternehmen wollen zeigen, dass Klimaschutz ein erfolgreiches Geschäftsmodell sein kann.

Denn ohne die Verantwortungsbereitschaft, aber auch die Innovationskraft, Lösungskompetenz und Umsetzungsfähigkeit der Wirtschaft wird es nicht gelingen. Es braucht konstruktive Diskussionsbeiträge, praktische Handlungsempfehlungen, integrierte Maßnahmen und viel mehr Geschwindigkeit.

Dafür wollen wir Transformationsallianzen für Klimaneutralität schmieden: zwischen großen, mittleren und kleinen Unternehmen, um innerhalb der Branchen, entlang der Wertschöpfungsketten und sektorübergreifend operationalisierbare Lösungen auf den Weg zu bringen. Und zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, um die erforderlichen politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Ambitionierter Klimaschutz und wettbewerbsfähiges Wirtschaften dürfen kein Widerspruch sein, sondern müssen zum Treiber eines industriellen und gesellschaftlichen Modernisierungsprojektes werden, das Arbeitsplätze, Wohlstand und unsere Zukunft nachhaltig und resilient absichert.

Die Wirtschaft muss zu einem Motor für die Transformation zur Klimaneutralität werden. Sie muss KlimaWirtschaft werden.