NKR: Weniger Bürokratie durch bessere EU-Gesetzgebung

Am 23. Juni 2026 lädt der Nationale Normenkontrollrat (NKR) zu einer hochkarätigen Veranstaltung nach Berlin ein. Internationale Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien diskutieren, wie Bürokratie auf EU-Ebene wirksam reduziert werden kann und welche Rolle bessere Gesetzgebungsprozesse dabei spielen. Im Fokus stehen die bisherigen Fortschritte der EU-Kommission, der Beitrag der deutschen Modernisierungsagenda und die Frage, wie Mitgliedstaaten ihre Praxiserfahrung stärker in die europäische Gesetzgebung einbringen können.

Worum geht es?

Was hat die Europäische Kommission unter Von der Leyen II bisher erreicht? Trägt die Modernisierungsagenda der Bundesregierung zu einer effektiveren EU-Regulierung bei? Welche Rolle kann Deutschland noch spielen, um die europäischen Gesetzgebungsprozesse zu verbessern? Und wie kann das Know-how der Mitgliedstaaten systematischer in die Arbeit der EU-Kommission einfließen? Diese und viele andere Fragen werden am 23. Juni 2026 auf einer NKR-Veranstaltung mit internationalen Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien diskutiert.

09:45 Panel 1: „EU-Regulierungsfolgen besser steuern“ – Wie kann EU-Regulierung effektiver gestaltet werden und welche Rolle spielt Deutschland?

  • Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung
  • Dr. Dorota Denning, Mitglied des Kabinetts von EU-Kommissar Valdis Dombrovskis; Umsetzung und Vereinfachung
  • Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)
  • Sabine Nallinger, Vorständin Stiftung KlimaWirtschaft
  • Moderation durch Dr. Inga Michler, Die Welt

Wann und wo?

  • Donnerstag 23. Juni 2026 von 9:45 – 10:40 Uhr
  • Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, Englische Straße 30, 10587 Berlin