Pressemitteilung, 6.11.2025
Berlin, 06.11.2025. Nach intensiven Gesprächen endete der heutige Stahlgipfel in Berlin mit der Ankündigung eines umfangreichen Maßnahmenpakets. Die Teilnehmer sprachen nach dem Gipfel von großer Einigkeit bei der Problembeschreibung und den anvisierten Lösungen.
Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung KlimaWirtschaft:
„Die Ergebnisse des Stahlgipfels können als positives Signal gewertet werden, da sich Industrie und Regierung beim internationalen Wettbewerb, Energiepreisen und der Beschaffung von grünem Stahl auf wichtige Instrumente einigen konnten. Kommen grüne Leitmärkte, günstige Energiepreise und ein verbesserter Klima-Zoll wie heute vom Bundeskanzler angekündigt, wäre das ein wichtiger Schritt für die Transformation und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Industriestandorts.
Nun gilt es die Beschlüsse zügig umzusetzen, denn die Stahlindustrie steht unter hohem Wettbewerbsdruck, während sie gleichzeitig im Eiltempo am klimagerechten Umbau ihrer Standorte arbeitet. Hierfür braucht sie Geschwindigkeit und Planungssicherheit.
Die Stahlindustrie ist auch ein unersetzlicher Baustein der deutschen Klima-Transformation, da sie mit ihrer Nachfrage nach grüner Energie den Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft maßgeblich mit anschiebt. Jobs, Wertschöpfungsketten, Verteidigungsgüter, Wasserstoffwirtschaft – an der Stahlindustrie hängen zu viele strategische Interessen, um sie ungeschützt den Dumping-Preisen des Weltmarkts auszusetzen.“
E-Mail: daniel.hufeisen@klimawirtschaft.org
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E-Mail: simon.vogelsang@klimawirtschaft.org
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