Veröffentlicht am 13.01.2026
Um den Entwurf des Klimaschutzprogramms zeitnah vorzulegen, hat die Bundesregierung Länder und Verbände dazu aufgerufen, ihre Vorschlägen einzubringen. In einer Stellungnahme fordert die Stiftung KlimaWirtschaft einen möglichst ambitioniertes Klimaschutzprogramm, das die Klimaziele glaubwürdig erreichen und einen besseren Schutz vor unfairen Wettbewerbsbedingungen im Ausland gewährleisten kann.
Berlin, 13.01.2026. Ungeachtet der vielen strukturellen Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland schreitet der Klimawandel in rasantem Tempo voran. Auch in Europa bedroht der Klimawandel zunehmend Wohlstand und Lebensgrundlagen der Menschen – und damit die Basis unserer Wirtschaft. Die zentrale Aufgabe unserer Zeit ist es daher, Wirtschaftswachstum und Klimaschutz miteinander in Einklang zu bringen. Das kann nur gelingen, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Die Stiftung KlimaWirtschaft begrüßt daher die Durchführung einer Konsultation zum Klimaschutzprogramm und bringt sich mit der Lösungskompetenz und Verantwortungsbereitschaft ihrer Förderunternehmen mit einer Stellungnahme ein.
Als CEO-Allianz zur Förderung des unternehmerischen Klimaschutzes liegt der Fokus der Stiftung dabei auf der Frage, welche Änderungen von Rahmenbedingungen und Anreizen dabei helfen können, weitere Investitionen in die Transformation zur Klimaneutralität und die Marktdurchdringung von Schlüsseltechnologien für die Klimaneutralität zu beschleunigen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu stärken und die Wirksamkeit marktwirtschaftlicher Instrumente bestmöglich zu gewährleisten. In ihrer Stellungnahme geht die Stiftung KlimaWirtschaft entlang der verschiedenen Sektoren darauf ein, welche Maßnahmen in einem verlässlichen und zugleich ambitionierten Programm berücksichtigt werden sollten.
Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung KlimaWirtschaft:
„Wir fordern, mit dem Klimaschutzprogramm endlich die Weichen auf eine ambitionierte Transformation zu stellen. In den kommenden Jahren rollt eine deutliche Lücke bei den CO2-Einsparungen auf uns zu, während Gebäude- und Verkehrssektor weiterhin kaum Fortschritte machen. Gerade im Gebäudesektor könnten wir jedoch mit einer stabileren Förderkulisse und einem Strom-Gaspreis-Verhältnis von maximal zwei zu eins klare Fortschritte erreichen. Um aus der Rezession zu kommen und mehr zu investieren, braucht die Industrie eine deutlich stärkere industriepolitische Flankierung von ETS und CBAM. Das hilft auch dem Klimaschutz.“
E-Mail: martin.pfaffenbach@klimawirtschaft.org
Telefon: +49 (0)176 8731 8099
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E-Mail: simon.vogelsang@klimawirtschaft.org
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