Diskussionspapier: Proteindiversifizierung als industriepolitisches Zukunftsprojekt

Veröffentlicht am 20.01.2026

Die Stiftung KlimaWirtschaft sieht in der Diversifizierung der Proteinversorgung einen zentralen industriepolitischen Hebel für Deutschland. In einem Diskussionspapier plädiert sie deshalb für eine ressortübergreifende Proteinstrategie der Bundesregierung mit Fokus auf die Humanernährung sowie für den Einsatz öffentlicher Beschaffung als Nachfragehebel.

Berlin, 20.01.2026. Die Stiftung KlimaWirtschaft sieht in der Diversifizierung der Proteinversorgung einen zentralen industriepolitischen Hebel für Deutschland. Als größter europäischer Markt für pflanzenbasierte Lebensmittel und mit starken Kompetenzen in Biotechnologie, Maschinenbau sowie der Ernährungs- und Agrarwirtschaft verfügt Deutschland über gute Voraussetzungen, um den Markthochlauf alternativer Proteine voranzutreiben.

Voraussetzung hierfür sind verlässliche politische Rahmenbedingungen – insbesondere Planungssicherheit für Investitionen, eine gezielte Innovations- und Skalierungsförderung sowie schnellere Zulassungsverfahren auf EU-Ebene. In einem aktuellen Diskussionspapier plädiert die Stiftung KlimaWirtschaft daher für eine ressortübergreifende Proteinstrategie der Bundesregierung mit Fokus auf die Humanernährung sowie für den Einsatz öffentlicher Beschaffung als Nachfragehebel.

Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung KlimaWirtschaft:

„Die Transformation der Landwirtschaft kann unseren Standort deutlich wettbewerbsfähiger machen, sie sichert Wertschöpfung und Jobs in der agrarindustriellen Wertschöpfungskette und positioniert Deutschland gleichzeitig als Innovationsmotor in Europa.“

Ansprechpartner

Mareike Petersen

Senior Referentin Politik

E-Mail: mareike.petersen@klimawirtschaft.org

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Simon Vogelsang

Sprecher für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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