Veröffentlicht am 16.01.2026
Die Stiftung KlimaWirtschaft hat zusammen mit der Unternehmensberatung Accenture ein Impulspapier veröffentlicht, das anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt, wie Unternehmen ihren Kurs auf „Net Zero“ trotz veränderter Regulierung fortsetzen können.
Berlin, 16.01.2026. Ob CSRD, CSDDD oder der EU-Omnibus – das Jahr 2025 hat gezeigt, wie schnell sich regulatorische Rahmenbedingungen ändern können. Trotz der weitreichenden Anpassungen gibt es jedoch weiterhin noch viele Unternehmen, die bei der Umsetzung von „Net Zero“ in ihren Betrieben auf Kurs bleiben. Und das nicht allein aus Compliance-Gründen, sondern auch aus wirtschaftlicher Überzeugung. Denn Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz gehen in vielen Unternehmen mittlerweile Hand in Hand.
Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung KlimaWirtschaft zusammen mit Accenture ein Impulspapier erstellt, das zeigt welche Strategien, Datenstrukturen und Kompetenzen in der Praxis bereits aufgebaut wurden. Dabei wurden auch zwei Case Studies von der Otto Group und der Papier- und Kartonfabrik Varel aufbereitet, die ganz konkret zeigen, wie Klimatransformation bereits umgesetzt wird – ob im Handel oder in der energieintensiven Industrie. Entscheidungen werden datenbasiert getroffen, Verantwortung wird auch unabhängig von regulatorischen Erleichterungen weitergetragen. Hier wird deutlich, dass Net Zero in vielen Unternehmen kein abstraktes Ziel ist, sondern gelebte unternehmerische Praxis – in Lieferketten, Produktionsprozessen und auf Vorstandsebene.
Auch nach dem ersten Abschluss des Omnibus-I-Verfahrens geht die Net-Zero-Transformation in Unternehmen weiter. Im Jahr 2026 und darüber hinaus braucht es verlässliche politische Leitplanken: Langfristig verbindliche Zielpfade und stabile CO₂-Preissignale, einen einfachen und gezielten Zugang zu Transformationsinvestitionen, eine leistungsfähige und bezahlbare Energieinfrastruktur, echte Vereinfachung statt inhaltlicher Verwässerung der Regulierung sowie international abgestimmte und interoperable Standards für das unternehmerische Klimamanagement.
Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung KlimaWirtschaft:
„Die Transformation der Landwirtschaft kann unseren Standort deutlich wettbewerbsfähiger machen, sie sichert Wertschöpfung und Jobs in der agrarindustriellen Wertschöpfungskette und positioniert Deutschland gleichzeitig als Innovationsmotor in Europa.“
Christina Raab, Vorsitzende, Accenture-Ländergruppe Zentral- und Osteuropa:
„Jedes Unternehmen schreibt seine eigene Net-Zero-Geschichte. Ob 2030, 2040 oder 2050 als Ziel – viele haben sich in den letzten Jahren intensiv vorbereitet und Kompetenzen aufgebaut. Unternehmen haben sich Ziele gesetzt, Daten erhoben, Maßnahmen entwickelt – alles um bessere Entscheidungen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz treffen zu können. Das ist eine gute Grund-lage, jetzt brauchen wir schnellen Fortschritt.“
Petra Scharner-Wolff, CEO, Otto Group:
“Wir haben es derzeit mit vielen Unsicherheiten weltweit zu tun. Aber: Klimaschutz bleibt eine entscheidende Herausforderung unserer Zeit. Mit unseren ehrgeizigen SBTi-validierten Klimazielen halten wir daher unbedingt an unserem Kurs Richtung Net Zero fest. Wir verfolgen unsere Ziele aus unserem Selbstverständnis heraus den Wandel proaktiv zu gestalten und die Otto Group zukunftsfähig aufzustellen. Auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise.”
Kristian Evers, Gesellschafter, Papier- und Kartonfabrik Varel GmbH & Co. KG:
“Transformation ist Teil unseres täglichen Handelns. Unter laufendem Betrieb und mit komplexer Technik gestalten wir den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Produktion. Net Zero ist dabei kein Schlagwort, sondern Ausdruck echter Verantwortung. Der Weg dorthin ist anspruchsvoll, aber wir wissen, wohin wir wollen – und wir bleiben konsequent und lösungsorientiert.”
E-Mail: aline.delasauce@klimawirtschaft.org
Telefon: +49 (0)176 4899 5247
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Arbeitsschwerpunkte: Unternehmerische Klimaneutralität und Sustainable Finance
E-Mail: johannes.schoen@klimawirtschaft.org
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Johannes Schön verantwortet bei der Stiftung KlimaWirtschaft das Thema unternehmerische Klimaneutralität. Zuvor war er bei der Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC in Stockholm tätig, wo er sich mit europäischem Nachhaltigkeitsreporting, Klimabilanzierung und Net-Zero-Strategien befasste. Er studierte International Business (B.Sc.) an der Technischen Hochschule Köln und absolvierte anschließend den Masterstudiengang Environmental Management and Policy am International Institute for Industrial Environmental Economics (IIIEE) der Universität Lund. In seiner Freizeit engagiert er sich beim Verein Circularity e.V. oder ist sportlich aktiv – ob beim Beachvolleyball im Sand oder beim Basketball in der Halle.

Johannes Schön verantwortet bei der Stiftung KlimaWirtschaft das Thema unternehmerische Klimaneutralität. Zuvor war er bei der Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC in Stockholm tätig, wo er sich mit europäischem Nachhaltigkeitsreporting, Klimabilanzierung und Net-Zero-Strategien befasste. Er studierte International Business (B.Sc.) an der Technischen Hochschule Köln und absolvierte anschließend den Masterstudiengang Environmental Management and Policy am International Institute for Industrial Environmental Economics (IIIEE) der Universität Lund. In seiner Freizeit engagiert er sich beim Verein Circularity e.V. oder ist sportlich aktiv – ob beim Beachvolleyball im Sand oder beim Basketball in der Halle.
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