EU-Positionspapier: Wettbewerbsfähigkeit braucht Klimaschutz

Positionspapier, veröffentlicht am 9.07.2024

Nach der Europawahl stellen sich die Kommission und die europäische Klimapolitik neu auf. In einem Positionspapier hat die Stiftung zusammengefasst, worauf es dabei aus Unternehmenssicht zu achten gilt.

Als ambitionierte deutsche Wirtschaft stehen wir hinter den Klimazielen des European Green Deal. Europa bleibt nur mit einer erfolgreichen Transformation zur Klimaneutralität ein starker Wirtschaftsstandort. Die Unternehmen der Stiftung KlimaWirtschaft haben sich daher eigene ehrgeizige Klimaziele gesetzt und investieren in nachhaltige Prozesse und Lösungen.

Wir fordern, dass die neue EU-Kommission zügig den politischen Rahmen schafft, damit die Transformation endlich zu einem Business Case für Europas Wirtschaft wird. Für eine gestärkte Wirtschaft müssen Unternehmen klimafreundliche Produktionsprozesse in die Tat umsetzen und davon profitieren können. Doch bislang existieren zu viele Hürden: Unsichere Investitionsbedingungen, im internationalen Vergleich viel zu hohe Energiepreise, fehlende Infrastrukturen, Fachkräftemangel und praxisferne Regulierungen gefährden den Standort im globalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien.

Die EU muss:

  • verlässliche Klimaziele sicherstellen
  • Erneuerbare Energien zu günstigen Preisen verfügbar machen
  • Green Deal durch Industrial Deal ergänzen
  • Finanzierung der Transformation sichern
  • Berichtspflichten vereinfachen
  • Fachkräftemangel entgegenwirken
  • internationale Rolle der EU stärken

Ansprechpartner

Benjamin Raschke

Leitung Politik & Inhalte

E-Mail: benjamin.raschke@klimawirtschaft.org
Telefon: +49 (0) 173 89 37 984
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Benjamin Raschke ist Leiter Politik und Inhalte. Er bringt Erfahrungen aus über 15 Jahren Politik in Bund, Land und Kommune in die Stiftung KlimaWirtschaft ein. Benjamin war Mitglied im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde im Spreewald, arbeitete zu Klimaschutz, Energie, Mobilität, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Ressourcenpolitik bei der Verbraucherzentrale Bundesverband und im Bundestag. Er bringt Erfahrungen und Netzwerke aus der zivilgesellschaftlichen Arbeit mit und führte zuletzt die bündnisgrüne Fraktion in einer Kenia-Koalition in Brandenburg. Neben den klassischen Themen der Stiftung gilt seine politische Leidenschaft den ländlichen Regionen und der Stärkung der Demokratie besonders in Ostdeutschland.

Benjamin Raschke ist Leiter Politik und Inhalte. Er bringt Erfahrungen aus über 15 Jahren Politik in Bund, Land und Kommune in die Stiftung KlimaWirtschaft ein. Benjamin war Mitglied im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde im Spreewald, arbeitete zu Klimaschutz, Energie, Mobilität, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Ressourcenpolitik bei der Verbraucherzentrale Bundesverband und im Bundestag. Er bringt Erfahrungen und Netzwerke aus der zivilgesellschaftlichen Arbeit mit und führte zuletzt die bündnisgrüne Fraktion in einer Kenia-Koalition in Brandenburg. Neben den klassischen Themen der Stiftung gilt seine politische Leidenschaft den ländlichen Regionen und der Stärkung der Demokratie besonders in Ostdeutschland.