Jahreskonferenzen

Seit 2016 lädt die Stiftung KlimaWirtschaft einmal im Jahr alle ihre Förderunternehmen und CEOs nach Berlin ein, um gemeinsam mit Partnern und dem Stiftungsnetzwerk über aktuelle klimapolitische Fragen zu diskutieren. Dabei treffen führende Unternehmenslenker auf hochrangige Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft. Das Ziel: Gemeinsam Brücken bauen für einen wettbewerbsfähigen und klimaneutralen Wirtschaftsstandort.

Die Jahreskonferenz 2026 findet am 5. November im Auditorium Friedrichstraße in Berlin statt. Weitere Informationen folgen in Kürze unter Termine.

2025: Mit Umweltminister Carsten Schneider und Agrarminister Alois Rainer

Die 10. Jahreskonferenz der Stiftung KlimaWirtschaft fand am 6. November in der AXICA in Berlin statt. Unter dem Motto „The Next Ten Years“ wurde auf die zurückliegende Dekade seit dem Klimaschutzabkommen von Paris geblickt sowie auf die klimapolitischen Fragen der kommenden zehn Jahre.

Was seit Paris geschah

Im Jahr 2015 wurde mit dem Pariser Klimaabkommen ein globaler Grundstein für den Schutz unseres Planeten gelegt. Heute, zehn Jahre später, steht die deutsche Wirtschaft an einem entscheidenden Punkt: Was haben wir seitdem erreicht, wie prägen die Maßnahmen unsere Gegenwart – und vor allem, wo wollen wir in zehn Jahren stehen?

10. Jahreskonferenz, 2 Minister

Nach einem Rückblick auf zehn Jahre Stiftungsarbeit mit Präsident Prof. Dr. Michael Otto und Vorständin Sabine Nallinger startete die Konferenz mit einer Keynote des Umweltminister Carsten Schneider. Der Minister stand im anschließenden Panel „Kaufen, Nutzen, Wiederverwerten“ Rede und Antwort. Danach diskutierte Landwirtschaftsminister Alois Rainer gemeinsam mit Swen Gallina, Sprecher des Verwaltungsrats bei ALDI SÜD, über die Landwirtschaft in zehn Jahren. Impulse zur Finanzierung der KlimaWirtschaft von morgen und Innovationen der Zukunft rundeten die Veranstaltung ab.

Weitere Speaker waren Dr. Frank Engels (Union Investment), Petra Scharner-Wolff (Otto Group),  Lutz Diederichs (BNP Paribas Deutschland), Dr. Uwe Lauber (Everllence), Dr. Frank May (Alterric) und Dr. Niko Davids (VTG), Raoul Roßmann (Rossmann GmbH), Sandra Stibale (IKEA Deutschland), Fridtjof Detzner (Planet A Ventures).

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2024: Mit Michael Hüther, Eckart von Hirschhausen und Maja Göpel

„Building Bridges: Gemeinsam für Klimaschutz, Wirtschaft und Demokratie“ – unter diesem Motto brachte die Jahreskonferenz 2024 zahlreiche Experten und Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Das Ziel der Konferenz: Der allgemeinen Polarisierung in Medien und Gesellschaft etwas entgegensetzen. Brücken bauen. Aufeinander zugehen. Denn nur wenn wir unsere unterschiedlichen Perspektiven und Interessen zusammenführen, können wir tragfähige Lösungen finden, um die anspruchsvollen Klimaschutzziele zu erreichen und dabei unsere Demokratie zu schützen.

Prominente Speaker aus verscheidenen Bereichen

In zahlreichen spannenden Panels und Impulsen konnte die Veranstaltung die über 250 Gäste für anschließende Diskussionen anregen. Stiftungpräsident Prof. Dr. Michael Otto und Vorständin Sabine Nallinger eröffneten die Veranstaltung, die von Andrea Thilo moderiert wurde. Nach einem Impulsvortrag von Dr. Eckart von Hirschhausen diskutierten IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther und Sabine Nallinger darüber, wie sich Brücken bauen lassen für mehr Klimaschutz. Danach sprachen zum Thema „Wachstum versus Wachstumskritik“ Prof. Dr. Michael Otto (Otto Group), Prof. Dr. Maja Göpel (Transformationsforscherin), Dr. Elga Bartsch (BMWK) und Andreas Engelhardt (Schüco).

Zahlreiche CEOs der Stiftung zu Gast

Zur Thema „Markt versus Regulation“ diskutierten Dr. Stefan Schulte (Fraport AG), Dr. Christian Hartel (Wacker Chemie), Martin Kaiser (Greenpeace) und Daniela Kluckert, MdB (BMDV). Im Panel „Die Länder im Fokus: Motoren & Brückenbauer für den Klimaschutz“ kamen Jakob von Weizsäcker (Finanzminister Saarland), Dr. Silke Schneider (Finanzministerin Schleswig-Holstein) und Thomas Heilmann (Klimaunion) zusammen. Den Abschluss der Jahreskonferenz bildete die Diskussion „Privat versus Staat“ zwischen Gunnar Groebler (Salzgitter AG), Hans Joachim Reinke (Union Investment) und Henriette Peucker (Deutsches Aktieninstitut).

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2023: Mit Luisa Neubauer, Jörg Kukies, Katherina Dröge und Andreas Jung

Am 8. November fand die 8. Jahreskonferenz der Stiftung KlimaWirtschaft in der AXICA Eventlocation in Berlin statt. Gemeinsam mit spannenden Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wurde über aktuelle Herausforderungen der Klimapolitik diskutiert. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den „Großen Sprüngen“ und „Kleinen Schritten“, die zum Erreichen einer klimaneutralen Wirtschaft in den kommenden Jahren nötig sein werden. In vier Breakout Sessions wurden dabei verschiedene Themenfelder vertieft.

Wir bedanken uns bei unseren Förderunternehmen

Hitzewellen, Trockenheit, Artensterben – die Zeit für effektiven Klimaschutz wird immer knapper, während der Druck auf die Klimapolitik steigt. Besonders in Zeiten der wirtschaftlichen Krise. Um zügige Lösungen für diese Herausforderung zu finden, haben wir deshalb mit unseren Förderunternehmen einen Blick in den Maschinenraum der KlimaWirtschaft geworfen. Die Insights und Learnings haben wir mit Politikern, Experten und den CEOs unserer Förderunternehmen in verschiedenen Formaten diskutiert.

Wir bedanken uns bei über 300 Gästen für eine spannenden Tag mit wertvollen Diskussionen in Berlin. Besonderer Dank geht an unsere Panelisten: Luisa Neubauer (FFF), Dr. Jörg Kukies (Bundeskanzleramt), Dr. Nina Scheer (SPD), Andreas Jung, (CDU/CSU),  Lutz Diederichs (BNP Paribas Deutschland), Gunnar Groebler (Salzgitter AG), Klemens Haselsteiner (STRABAG), Dr. Richard Lutz (Deutsche Bahn), Aysel Osmanoglu (GLS Bank) und Christina Raab (Accenture).

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2022: Mit Rober Habeck, Jennifer Morgan und Kerstin Andreae

Die siebte Jahreskonferenz der Stiftung KlimaWirtschaft stand in Zeiten der gegenwärtigen Energiekrise unter besonderen Vorzeichen. Gemeinsam mit Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben wir diskutiert, wie wir es schaffen können, gleichzeitig die akute Krise der Energieversorgung zu bewältigen und die Klimaschutzziele zu erreichen.

Neben vielen zugeschalteten Teilnehmenden konnten wir vor Ort über 300 Menschen begrüßen, darunter auch hochrangige Gäste wie unseren Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck (MdB) und die Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik, Jennifer Morgan. Gemeinsam haben wir darüber diskutiert, wie wir mit dem Zukunftsmodell KlimaWirtschaft gemeinsam den Weg aus der Krise beschreiten können.

Dabei haben uns besonders folgende Fragen beschäftigt: Was können Unternehmen dazu beitragen, beide Herausforderungen zu meistern? Können die schnell benötigten Lösungen für die Energiekrise sogar ein Katalysator für die Transformation zu einer klimaneutralen Zukunft sein? Wie gelingt es uns, diese Transformation so zu gestalten, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt trotz der heutigen Belastungen gestärkt und nicht geschwächt wird? Was müssen wir heute beachten, um bei kurzfristig notwendigen Entscheidungen die langfristigen Ziele nicht aus dem Blick zu verlieren? Und nicht zuletzt: Wie kann die Wirtschaft zum Motor für die Transformation zur Klimaneutralität werden – wie kann sie KlimaWirtschaft werden?

Rückblickend haben wir eine Botschaft ganz klar mitgenommen: Jetzt geht es darum, das Momentum für den Klimaschutz zu halten. Um mit mehr Klimaschutz aus der Krise herauszukommen – und unsere Antworten auf die Energiekrise mit denen zur Klimakrise eng zu verzahnen.

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